TCM-Ernährungsempfehlungen für deinen Stoffwechseltyp

Übersättigt von allen Diäten? Müde von allen Ernährungstrends?

Solltest du dich nach dem Paleo-Prinzip ernähren? Oder passt Rohkost besser zu dir? Wie wäre es mit Makrobiotik?

Bist du auch so durcheinander? Du hast schon viele Diäten ausprobiert, aber keine passte so wirklich gut zu dir? Manchmal funktionierten die Empfehlungen recht gut. Aber die Wirkung  hielt nie lange an – obwohl die Diät bei deinen Bekannten wirkte. Was bleibst, ist ein groβes Fragezeichen. Deine Intuition ist weg. Dein Bauchgefühl funktioniert nicht mehr. Zu viel Angebot. Zu viele Trends. Zu viel Ernährungs-Chaos.

Welcher Trend hat wirklich recht? Welche Ernährungs- und Diätbücher kannst du behalten? Welche können auf den Trödel?

 

Kehr zurück zu deiner Intuition mit Hilfe von TCM und der Lehre der Stoffwechseltypen

“Was hältst du eigentlich von Atkins? Smoothies? Veganer Ernährung?” Das fragen mich Studenten und Klienten sehr oft. Mein Antwort ist immer gleich: „Kannst du machen – wenn es zu deinem Körper passt“

Nehmen wir mal an, du möchtest Veganer werden, weil du denkst dass es besser für die Umwelt ist. Oder weil du denkst, dass tierisches Eiweiβ ungesund ist. Nehmen wir auch mal an, dass du die genetische Ausstattung eines Rot-Fleisch-Essers hast – ohne davon auch nur die leiseste Ahnung zu haben.  Dann hast du zwei Möglichkeiten. Möglichkeit 1: du lässt deinem Verstand und deinen Emotionen den Vortritt und verabschiedest dich von Würstchen und Rührei. Das kann ziemlich lange gut gehen. Es kann sogar sein, dass es dir die ersten Monate deutlich besser geht. Aber auf die Dauer stellen dich Tofu und Hülsenfrüchte nicht mehr zufrieden. Vielleicht bekommst du groβe Süβgelüste oder du nimmst unerklärlicherweise zu. Du grübelst, warum diese Ernährung nicht so wirklich für dich funktioniert. Möglichkeit 2: Du hörst auf die tieferliegenden Bedürfnisse deines Körpers und fügst deiner Nahrung viel mehr tierisches Eiweiβ und Fett zu. Du fühlst dich zum ersten Mal richtig gut genährt und zufrieden. Du bist nicht mehr müde und verlierst sogar ein paar Pfündchen.

Nehmen wir an, du hast den Körper eines Getreide-Essers. Du entscheidest dich, die Paleo Diät mit viel tierischem Eiweiβ und wenig Getreide und Hülsenfrüchten zu machen. Schlieβlich hast du viel Gutes darüber gehört und in deinem Freundeskreis funktionierte die Diät fantastisch. Anfangs bist du begeistert, aber nach ein paar Wochen wird dir beim Gedanken an Hühnchen schlecht. Du lechzt nach einem Teller Reis und der Geruch von Brot verfolgt dich bis in deine Träume.

Beide Beispiele verdeutlichen: du kannst intellektuell und emotional an einen bestimmten Ernährungstrend herangehen. Aber es kann sein, dass dein Körper ganz andere Bedürfnisse hat.

Eigene Ernährungsintuition – aber wie?

Wenn du deine Ernährung in der Vergangenheit vor allem kopfgesteuert angegangen bist, kann es sein, dass du dich immer weiter von deiner Ernährungsintuition entfernt hast. Es ist so leicht gesagt: hör doch einfach auf deinen Körper. Aber was, wenn dein Bauchgefühl den ganzen Tag um Schokolade quengelt?

Hilf deiner Intuition und nimm deine Ernährung wieder in die eigenen Hände.

Es kann sein, dass du ein wenig Hilfe brauchst, um wieder auf deinen Körper hören zu können und deine Intuition wiederzufinden.

Ich habe drei Tipps, die dir helfen zu entdecken, welche Ernährung wirklich zu dir passt.

1. Kümmere dich nicht länger um die verwirrenden Trends, sondern frag nur noch deinen Körper.

Aber das war ja gerade genau das Problem. Wenn du deinem Bauchgefühl nicht mehr vertrauen kannst, solltest du als ersten Schritt deine Verdauung wieder ins Gleichgewicht bringen. Je besser diese funktioniert, umso schneller kehren Bauchgefühl und Intuition zurück. Hierfür bedarf es keiner neuen Erkenntnisse, sondern wir können uns berufen auf alte Ernährungsweisheiten. Das führt uns zu Tipp 2:

2. Vertraue der Tradition.

Über Ernährung ist bereits  alles herausgefunden und bewiesen. Die gröβte und umfangreichste Ernährungsstudie sind die Erfahrungen unserer Vorahnen. Ich arbeite auf Basis der Chinesischen Ernährungslehre. Diese hat sich seit Jahrtausenden bewährt und besitzt einen immensen (und sehr leckeren) Wissensschatz. Zum Glück sind die Empfehlungen der Chinesischen Ernährungslehre auch geeignet für unsere europäischen Ernährungsgewohnheiten. Wir müssen sicher nicht unbedingt Reis und Lotuswurzel essen.  Auβerdem bietet diese Ernährungslehre Lösungen für viele Beschwerden, die bei anderen Ernährungsformen und Diäten keine Beachtung finden. Denk an kalte Füβe, Blähbauch, nächtliches Wasserlassen, eine laufende Nase und Süβgelüste.

Die Chinesische Ernährungslehre – übrigens auch bekannt als Fünf Elemente Ernährung – hat ausgezeichnete Empfehlungen, die für beinahe jeden gut funktionieren. Aber was den individuellen Nährstoffbedarf an Eiweiβ, Fett und Kohlenhydraten betrifft, solltest du auch noch deinen Stoffwechseltyp kennen. Hier kommt Tipp 3:

3. Kenne deinen Stoffwechseltyp

Dein Stoffwechseltyp ist so einzigartig wie dein Fingerabdruck und steht für dein ganzes Leben fest. Dein Stoffwechseltyp – und nicht dein Verstand – bestimmt, ob eine bestimmte Ernährungsweise gut für dich funktioniert.

Allerdings führen ständig wechselnde Diäten und kopflastige Entscheidungen dazu, dass wir schlussendlich nicht mehr wissen, welche Ernährung wirklich zu uns passt.

Darum messe ich während der Beratung deinen Stoffwechseltyp, sodass du weiβt, welche Ernährung du wirklich brauchst.

Du möchtest noch mehr wissen? Lies weiter unten im Text die Erklärungen zur Chinesischen Ernährungslehre und über die Stoffwechseltypen. Hier kannst du dich über mein Beratungsangebot informieren.

 

Chinesische Ernährungslehre oder Fünf Elemente Ernährung

Die Chinesische Ernährungslehre gehört zur traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Ein anderer Name für die Chinesische Ernährungslehre ist ‘Fünf Elemente Ernährung‘. Und nein, dies ist keine neue Diät – davon hatten wir doch genug!

Im Europa ist Akupunktur der meist bekannte Zweig der TCM, obwohl die Ernährungstherapie im alten China die wichtigste Therapie darstellte. Kranke Menschen mussten erst einmal ihre Ernährung anpassen. Manche Ärzte weigerten sich sogar, Patienten zu behandeln, die nicht bereit waren erst einmal ihre Ernährung umzustellen. Ich finde, sie hatten Recht.

Die Chinesische Ernährungslehre kümmert sich nicht um Kalorien, sondern beantwortet vor allem die Fragen: wie kann dein Körper die Nahrung am besten aufnehmen? Wie sorgst du dafür, dass deine Nahrung deinen Körper optimal ernährt?

Denn nur Nahrungsmittel, die du optimal verdauen kannst, halten deinen Körper gesund.

Das Gleichgewicht der Verdauungsorgane steht dabei im Fokus, sodass Blähungen, Verstopfung und Süβgelüste verschwinden. Nebeneffekte sind: eine angenehmere Körpertemperatur, ein besserer Schlaf, mehr Energie und Gewichtsverlust.

Ein gut funktionierendes Verdauungssystem sorgt zudem dafür, dass wir in unserer Mitte sind: Wir spüren immer besser, welche Nahrung uns guttun und welche nicht.

Schlussendlich kannst du deine Gesundheit wieder in die eigenen Hände nehmen. Die Kosten für diese ‘Therapie’ sind gering, denn essen musst du sowieso.  Auβerdem ist es eine sichere und seit Jahrtausenden bewährte Herangehensweise. Die Mahlzeiten sind lecker, nahrhaft und haben eine genesende Wirkung.

 

Die Lehre der Stoffwechseltypen

Dein Stoffwechseltyp ist so einzigartig wie dein Fingerabdruck. Dein Stoffwechseltyp bestimmt deinen individuellen Bedarf an Eiweiβ, Fett und Kohlenhydraten. Einige Menschen blühen von Gemüse, Getreide und fettarmen Eiweiβ auf. Andere brauchen wiederum mehr Fett und tierisches Eiweiβ. Denk an den Inuit. Logisch, dass sein Körper nichts mit einer veganen Ernährung anfangen kann.

Der Biochemiker Dr. Roger J. Williams sagte: „Es ist für mich so logisch, dass Unterernährung auf Zellebene eine der Hauptursachen von Krankheit ist.“

Williams und seine Kollegen fanden heraus, dass der individuelle Kalziumbedarf von Person zu Person um 500% abweichen kann. Dasselbe gilt für die Aufnahmekapazität von Mineralstoffen. Auch die Wirkung der Nahrungsmittel hängt vom Stoffwechseltyp ab: der eine Körper verschlackt durch Fleisch, den anderen Körper macht Fleisch basisch. Inzwischen hat man fünf verschiedene Stoffwechseltypen festgestellt.

Wenn du deinen Stoffwechseltyp kennst, dann weiβt du:

  • ob du relativ wenig oder viel (tierisches) Eiweiβ brauchst
  • welche Anteile Fett, Eiweiβ und Kohlenhydrate zu dir passen
  • ob deinen Körper vegetarisch ernähren kannst (oder nicht)
  • warum eine bestimmte Diät bei dir nicht funktionierte (während einige Bekannte sehr wohl davon profitierten)

 

Warum sollte man beide Konzepte kombinieren?

Die Chinesische Ernährungslehre basiert vor allem auf Erfahrungen mit der Chinesischen Bevölkerung. Obwohl die Basis-Empfehlungen allgemein gültig und sehr effektiv sind, haben Menschen in Europa einen andere Stoffwechselbedarf. Die Lehre der Stoffwechseltypen berücksichtigt den individuellen Bedarf an Fett, Eiweiβ und Kohlenhydraten. Die Chinesische Ernährungslehre kümmert sich um die Wiederherstellung und Instandhaltung unserer maximal möglichen Verdauungskapazität. Darüber hinaus gelingt es durch eine gesunde Verdauung auch viele andere Beschwerden zu verbessen.

Die Kombination der Chinesischen Ernährungslehre mit der Lehre der Stoffwechseltypen führt zu wirksamen und individuell passenden Ernährungsempfehlungen. Das beste von Ost und West wird kombiniert – eine Empfehlung für den Rest deines Lebens.